Grundgedanken der Energie-Spar-Partnerschaft

W.E.N. bietet Kommunen die Zusammenarbeit beim Energiesparen mit folgenden Leistungen an:

  • die Ermittlung von Energieeinsparpotenzialen in öffentlichen Gebäuden (Wärme, Gas, Heizöl, Strom),
  • die Erschließung dieser Potenziale durch geeignete Maßnahmen,
  • die Kontrolle von Energielieferverträgen und
  • Beratung in allen energiewirtschaftlichen Fragen im jeweils vom Auftraggeber gewünschten Umfang (dazu kann z. B. die Prüfung der Energierechnungen sowie die Planung der Energiekosten gehören).

Der Aufwand der Kommune beschränkt sich im Wesentlichen darauf, den Zutritt zu ihren Liegen-schaften zu gewährleisten und regelmäßig die Energierechnungen zur Verfügung zu stellen.

Die Vergütung erfolgt ausschließlich aus den durch Verbrauchsreduzierung oder Vertragsverbesserung erzielten Kostensenkungen nach folgenden Prinzipien:

1. VERGÜTUNG = KOSTENEINSPARUNG X VEREINBARTER PROZENTSATZ
2. KEINE KOSTENEINSPARUNG = KEINE VERGÜTUNG

  • Kosteneinsparung: Differenz aus Kostenvorgaben und Istkosten
  • Kostenvorgaben: werden aus den Istverbrauchswerten der letzten Jahre und dem jeweils aktuellen Preisniveau bestimmt
  • Istkosten: werden aus den Rechnungen der Lieferer entnommen (Strom, Gas, Heizöl, Wärme), im Heizungsbereich auf der Grundlage temperaturkorrigierter Verbrauchswerte

Wege zur Einsparung

  • Ausschöpfen der Möglichkeiten der vorhandenen Regelungstechnik
  • Einbau energiesparender Anlagen (z. B. Wechsel des Reglers, Einbau/Austausch von Thermostatventilen, Umstellung der WW-Bereitung, Einbau von Zeitschaltern)
  • Aufnahme von Messreihen (Temperatur, Stromverbrauch, bei Bedarf auch CO2 und Luftfeuchte)
  • Temperaturniveau begrenzen bei Wahrung der Vorschriften und Richtlinien und unter Berücksichtigung des Nutzerverhaltens
  • ständige Verbrauchskontrolle und -analyse (mindestens monatlich)
  • Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Personal vor Ort (Leiter der Einrichtung, Haus-meister)
  • Lieferverträge nachbessern, verhandeln oder neu abschließen

Grundsätze der Zusammenarbeit

  • keine Beeinträchtigung des Ablaufs in den Liegenschaften
  • Abstimmung aller Eingriffe mit dem Auftraggeber (z. B. Temperaturen, Heizzeiten)
  • Absenkung der Vorgaben, wenn Sanierung durch Auftraggeber erfolgt
  • Einbeziehung des Personals des Auftraggebers, aber kein Weisungsrecht
  • Jahresbericht über die Ergebnisse

Laufzeit

  • nach Vereinbarung (mindestens 1 Jahr), ggf. 6-monatige Testphase für ausgewählte Objekte
  • je länger die Laufzeit, um so mehr Maßnahmen kommen in Frage (Rückflussdauer des Auf-wandes)

Einbezogene Objekte

  • alle oder nur ausgewählte Objekte (z. B. Schulen, Kitas, Rathaus sowie weitere kommunale Objekte)
  • Vorschlag von W.E.N. nach Begehung und Analyse der vorhandenen Daten, Festlegung durch den Auftraggeber
  • Auswahlkriterien: Sparpotenzial, Langfristigkeit des Bestandes
  • spätere Einbeziehung weiterer Objekte bei Bedarf